ANGOCIN® Anti-Infekt N

Herkunft & Tradition

ANGOCIN® Anti-Infekt N enthält die einzigartige Pflanzen-Wirkstoffkombination aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel. Für diese Heilpflanzen sind in der Natur- und Volksmedizin verschiedene Eigenschaften überliefert:

Kapuzinerkresse

Kapuzinerkresse

Die Hochkultur der Inkas verwendete die Blätter der Kapuzinerkresse, die ursprünglich in den Andengebieten Perus und Boliviens beheimatet war, um infizierte Wunden damit schnell behandeln zu können. Mit der Entdeckung Amerikas machten sich Mönche das Wissen der Heilpflanzen aus Mittel- und Südamerika zu Eigen. Die Kapuzinerkresse gelangte im 16. Jahrhundert nach Europa, wo sie seither die traditionelle Klostermedizin bereichert. Im 18. Jahrhundert wurde sie aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehaltes vor allem gegen Skorbut eingesetzt. Von noch größerer Bedeutung für die medizinische Wirkung sind jedoch ihre Glucosinolate, die für ihren scharfen Geschmack verantwortlich sind und nach Verzehr enzymatisch in Senföle umgewandelt werden, die die Vermehrung von verschiedenen Bakterien, Viren* und Pilzen hemmen können. Noch heute wird die Pflanze in der Volksmedizin der Indios Südamerikas unter anderem bei Hautkrankheiten, Husten und Bronchitis verwendet. Eine intensivere wissenschaftliche Untersuchung der Kapuzinerkresse in Kombination mit Meerrettichwurzel erfolgte im 20. Jahrhundert, wo der Jahrhunderte lange erfolgreiche Einsatz bei Infekten der Atemwege und der Harnwege wissenschaftlich untermauert werden konnte.

Meerrettichwurzel

Meerrettichwurzel

Meerrettich dient aufgrund seiner zum Teil antibiotisch wirkenden Inhaltsstoffe schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze. In Deutschland ist Meerrettich seit dem 12. Jahrhundert bekannt. Bereits Hildegard von Bingen erwähnte ihn in ihren botanischen Schriften und sprach darin vor allem von der Förderung und Erhaltung der Gesundheit. In der mittelalterlichen Bauernküche wurde Meerrettich zudem vor allem wegen seiner konservierenden Eigenschaften eingesetzt. Beliebt war der Meerrettich auch bei Seefahrern, denn der hohe Vitamin C Gehalt bot hervorragenden Schutz vor Skorbut. Zudem sind Senföle, welche die Vermehrung von Bakterien, Viren* und Pilzen hemmen, in der Wurzel enthalten. In den Monaten September bis Februar kann man die langen Wurzeln ernten. Sie werden ausgegraben und meistens frisch verwendet. Für die Verarbeitung in Arzneimitteln werden die inhaltsstoffreichsten Wurzeln schonend aufbereitet. 

Diese in der Erfahrungsmedizin gesammelten positiven Erkenntnisse mit der pflanzlichen Kombination aus Kapuzinerkresse und Meerrettich bei Atemwegs- und Harnwegsinfektionen konnte in den letzten Jahren erfolgreich in zahlreichen Studien [21-24] wissenschaftlich bestätigt werden.

 

 

*In-vitro-Untersuchungen konnten eine antivirale Wirkung gegenüber Viren, welche Atemwegsinfektionen auslösen, zeigen.