Pflanzliche Mittel gegen Blasenentzündung: Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel

Blasenentzündung

Harnwegsinfekt – Therapie: Was tun bei Blasenentzündung?

Häufig werden bei einem Harnwegsinfekt Antibiotika verordnet: Nach den Atemwegsinfekten sind Harnwegsinfekte der häufigste Grund für Verschreibungen von chemisch-synthetischen Antibiotika.

Wegen der immer häufiger werdenden Antibiotikaresistenzen sollten diese hocheffektiven Medikamente jedoch für ernste und bedrohliche Erkrankungen aufgespart werden. Also was tun gegen Blasenentzündung? Gerade bei einfachen, unkomplizierten Infektionen, wie zum Beispiel leichte Blasenentzündungen, sollten wegen der Resistenzproblematik wirksame pflanzliche Mittel eingesetzt werden, fordern Experten [2]. So stehen bei leichten bis mittelschweren Harnwegsinfekten mit antibakteriell wirksamen pflanzlichen Arzneimitteln, die beispielsweise aus Kapuzinerkresse oder Meerrettichwurzel gewonnen werden, wirksame Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die darin enthaltenen Senföle werden in der biologisch
aktiven Form unter anderem über die ableitenden Harnwege ausgeschieden,
wo sie die häufigsten bakteriellen Erreger einer Blasenentzündung
bekämpfen. Die in Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel enthaltenen
Senföle bekämpfen jedoch nicht nur Bakterien [3-7], sondern die
Pflanzenstoffe wirken auch antientzündlich [8-14].

Da bei Blasenentzündungen die Beschwerden durch den
Entzündungsprozess verursacht
werden, kommt der
antientzündlichen Wirkung der pflanzlichen Senföle hier
eine besondere Bedeutung zu. Die 3fach – antientzündlich,
antibakteriell und antiviral* – wirkenden Senföle aus
Meerrettichwurzel und Kapuzinerkresse sind in
konzentrierter und kombinierter Form in der Apotheke
als Angocin® Anti-Infekt N erhältlich.

 

*In-vitro-Untersuchungen konnten eine
antivirale Wirkung gegenüber Viren, welche
Atemwegsinfektionen auslösen, zeigen.