Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen? Es ist mal wieder so weit: Die Erkältungsviren haben zugeschlagen. Meist passiert das im Herbst und Winter. Dreimal pro Jahr leiden Erwachsene durchschnittlich an einer Erkältung (grippaler Infekt). Bei Kindern liegt diese Zahl deutlich höher. Vorschulkinder z.B. erwischt es bis zu achtmal pro Jahr.

Eine Erkältung gehört weltweit zu den häufigsten Infektionskrankheiten des Menschen überhaupt. Per Definition ist das eine Infektion der oberen Atemwege , welche von Viren verursacht wird. Ein grippaler Infekt ist zu unterscheiden von der deutlich schwerer verlaufenden echten Grippe (Influenza), die besonders für immunschwache Personen, z. B. Säuglinge und alte Menschen, gefährlich sein kann.

Erkältung – Viren als Ursache

Es gibt etwa 200 verschiedene Viren, die eine Erkältung (grippaler Infekt) auslösen können. Die bekanntesten Vertreter dieser Gruppe von Krankheitserregern sind Rhinoviren, Adenoviren und Coronaviren.

Die Viren können beim Sprechen, Husten oder Niesen über die Atemluft in Form von kleinsten Tropfen auf andere Menschen übertragen werden (Tröpfcheninfektion). Dabei können die Erreger Distanzen von mehreren Metern überwinden. Erkältungsviren können mehrere Stunden auf der menschlichen Haut überleben und somit kann ebenfalls eine Übertragung mittels Schmierinfektion, das heißt durch Berührung eines anderen Menschen oder eines Objektes (zum Beispiel eines Türgriffes) stattfinden. Wenn wir uns dann an Mund, Nase oder Augen fassen, gelangen die Viren in den Körper.

Um eine Ansteckung zu vermeiden, gilt daher: Halten Sie Abstand zu erkälteten Personen und vermeiden Sie möglichst das Berühren von Nase, Mund oder Augen.

Die Viren nutzen die Schleimhäute von Nase, Mund und Rachen als Eintrittspforte in unseren Körper. Hier können sie sich gut vermehren und sich auf die Bronchien, die Nasennebenhöhlen oder die Rachenmandeln ausbreiten. So kommt es zu den typischen Symptomen einer Erkältung.

Symptome

Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen? Es ist mal wieder so weit: Die Erkältungsviren haben zugeschlagen. In der Regel dauert die Erkrankung etwa eine Woche bis zehn Tage. Das weit verbreitete Sprichwort: „3 Tage kommt sie, 3 Tage bleibt sie, 3 Tage geht sie“ hat also durchaus seine Berechtigung.

  • Zu den ersten Anzeichen einer Erkältung zählen Schluckbeschwerden, Halskratzen und Halsschmerzen, oft verbunden mit leichtem Frösteln.
  • Im weiteren Verlauf entwickeln dann etwa 80 Prozent der Betroffenen einen Schnupfen (Rhinitis). Die entzündete Nasenschleimhaut schwillt an und produziert vermehrt Sekret, was zur sogenannten Laufnase führt. Zuerst läuft die Nase, dann wird der Ausfluss nach und nach dickflüssiger. Die Schleimhäute schwellen an und das Atmen durch die Nase fällt immer schwerer.
  • Einige Tage später kann noch ein trockener Husten oder Reizhusten auftreten, der auch nach Abklingen der anderen Erkältungsbeschwerden anhalten kann.
  • Auch leichte Ohrenschmerzen, Druckkopfschmerz, Gliederschmerzen und in selteneren Fällen auch erhöhte Temperatur (leichtes Fieber bis 38,5 Grad Celsius) sind möglich.

    Eine Erkältung und echte Grippe können ähnliche Beschwerden hervorrufen, aber Verlauf und Schwere der Krankheitsbilder unterscheiden sich deutlich. Unser Online-Symptomtest kann Ihnen helfen, die Beschwerden richtig einzuordnen. Bei einem Verdacht auf eine echte Grippe ist auf jeden Fall ein Arztbesuch sinnvoll.

    Online-Symptomtest: Erkältung (grippaler Infekt) oder echte Grippe?

    Erkältung vorbeugen

    In den kalten Monaten haben Viren leichtes Spiel. In Zeiten von Corona ist es besonders wichtig, eine Erkältung zu vermeiden, denn Erkältung bedeutet Unsicherheit bei einem selbst und anderen Menschen: Ist es vielleicht doch COVID-19? Darf ich zur Arbeit oder in die Schule? Wie werden meine Symptome von anderen wahrgenommen? Diese Fragen sind absolut verständlich, doch es gibt einiges, was Sie selbst tun können, um Ihr Immunsystem im Kampf gegen Erkältungsviren zu unterstützen.

    Immunsystem stärken

    Menschen mit einem geschwächten Immunsystem erkranken häufiger an Infektionen, haben oft stärker ausgeprägte Beschwerden und brauchen länger, bis sie wieder gesund sind. Da unser Immunsystem mit zunehmendem Alter schwächer wird, erkranken alte Menschen oft schwerer als jüngere.

    Was Sie tun können, um Ihr Immunsystem zu stärken

    • Regelmäßige Bewegung - vor allem auch in der kalten Jahreszeit - stärkt die Abwehrkräfte.
    • Öfter mal frische Luft tanken - auch im Winter jeden Tag nach draußen gehen. Mehrmals täglich Stoßlüften bringt Frischluft in die Wohnräume und hält unsere Schleimhäute feucht. Sie sind unser wichtigstes Schutzschild vor angreifenden Viren.
    • Viel trinken (Wasser, Schorle), um die Schleimhäute feucht zu halten.
    • Gesunde vollwertige Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Die Vitamine A, C und E und die Spurenelemente Zink und Selen sind für unser Immunsystem besonders wichtig.
    • Heißkalte Wechselduschen und Saunabesuche härten ab. In diesen kurzen Stresssituationen werden das Herz-Kreislauf-System und die Immunabläufe trainiert.
    • Mäßiger Alkoholgenuss, auf Zigaretten verzichten - beides schwächt unser Immunsystem und begünstigt Infektionen.
    • Ausreichend Schlafen. Schon Heinrich Heine sagte: „Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung“. Mindestens sieben Stunden täglich sollten es sein, denn Schlafmangel kann die Abwehrkräfte schwächen.
    • Stress vermeiden – positiv denken, denn in der Ruhe liegt die Kraft. Stress schwächt die Abwehrkräfte. Autogenes Training oder Yoga helfen bei der Entspannung.
    • Mit etwas Abstand lebt es sich in Erkältungszeiten besser. Bei Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen verbreiten sich die Viren besonders gut.

    Erkältung behandeln -

    Was hilft bei einer Erkältung?

    Auch wenn die Ansteckungsgefahr sehr groß ist, können wir doch einiges tun, um einem lästigen Atemwegsinfekt vorzubeugen. Hat es Sie dann trotz aller Vorsichtsmaßnahmen erwischt, gibt es einige Tipps und Tricks, wie Sie eine Erkältung schnell wieder loswerden können. Besonders bewährt haben sich hier pflanzliche Arzneimittel wie zum Beispiel die Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich: Sie bekämpfen Viren und Bakterien und wirken zusätzlich entzündungshemmend.

    ​​​​​​​Tipps – wie man eine Erkältung am besten behandelt

    Um Folgeerkrankungen wie eine Entzündung der Bronchien (Bronchitis) oder eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis oder Rhinosinusitis) zu vermeiden, ist es sinnvoll, aktiv gegen die Beschwerden vorzugehen. Doch aufgepasst: Da die Erkältung in den meisten Fällen durch Viren ausgelöst wird, können chemisch-synthetische Antibiotika hier nicht helfen, denn diese wirken nur gegen Bakterien. Auch die Verwendung von Arzneimitteln zur Fiebersenkung wie z.B. Schmerzmittel ist nicht unbedingt sinnvoll, da das Fieber den Körper bei der Bekämpfung der Erreger unterstützt.

    Werden Medikamente eingesetzt, die ausschließlich die Symptome lindern, kann dies auch die körpereigene Abwehr negativ beeinflussen. Die Betroffenen fühlen sich zwar erstmal besser, aber die Erreger können sich weiterverbreiten und größeren Schaden im Körper verursachen bzw. die Symptome erneut aufflammen lassen. Zu empfehlen sind daher solche Arzneimittel, die die Ursache der Erkältung – die Krankheitserreger – sowie die Symptome bekämpfen.

    Bei Erkältungen können zum Beispiel pflanzliche Arzneimittel mit Senfölen aus Kapuzinerkresse und Meerrettich zum Einsatz kommen: Sie wirken antiviral, antibakteriell und entzündungshemmend. So werden unangenehme Erkältungsbeschwerden gelindert und es wird möglichen bakteriellen Superinfektionen entgegengewirkt. Denn wenn unser Immunsystem nach einer Erkältungsattacke „schwächelt“, ist unser Körper anfälliger für eine zusätzliche Infektion mit Bakterien (= bakterielle Superinfektion, „super“ steht für obenauf, d.h. eine zweite Infektion kommt hinzu).

    Tipps und Hausmittel bei einer Erkältung

    • Vermeiden Sie körperliche Anstrengung. Bei Fieber ist Bettruhe angesagt.
    • Dampfinhalationen mit in Wasser gelöstem Kochsalz oder ätherischen Ölen lassen die entzündeten Schleimhäute abschwellen und erleichtern so das Atmen.
    • Reiben Sie Brust und Rücken mit einem Erkältungsbalsam ein. Die darin enthaltenen ätherischen Öle wirken schleim- und krampflösend.
    • Lutschbonbons regen die Produktion von Speichel an und halten so den Rachen feucht.
    • Bei geschwollenen Nasenschleimhäuten kann ein Nasenspray helfen – aber nur dreimal am Tag und nicht länger als fünf bis sieben Tage verwenden. Denn bei zu langer Anwendung können sie zu Abhängigkeit führen und möglicherweise die Nasenschleimhäute schädigen.
    • Ein leichtes Schmerzmittel hilft bei Fieber und Gliederschmerzen. Auch Omas Hausmittel sind nicht aus der Mode gekommen: Wadenwickel sind wohl jedem bekannt, sie wirken fiebersenkend.
    • Verzichten Sie möglichst auf das Rauchen, denn der Rauch reizt die Schleimhäute.
    • Schützen Sie sich vor Virenattacken und stärken Sie Ihr Immunsystem.
    • Versuchen Sie viel zu schlafen und vermeiden Sie Stress.
    • Eine ausgewogene vitaminreiche Ernährung unterstützt Ihren Körper zusätzlich.

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