Erkältung

Was tun bei Erkältung / grippalem Infekt?

Bei Erkältungen kommen häufig kurzfristig Schmerzmittel zum Einsatz, die auch das Fieber senken. Vor allem bei Fieber sollten diese Medikamente aber nicht zu früh eingesetzt werden. Denn der Anstieg der Körpertemperatur ist als natürliche Schutzreaktion des Körpers für den Genesungsprozess förderlich, das Fieber unterstützt den Körper bei der Bekämpfung der Erreger. Gerade bei Erkältungen erhalten Patienten nach wie vor zu häufig und zu leichtfertig Antibiotika. Meist ist das nicht sinnvoll: Denn akute Atemwegsinfektionen werden durch Viren verursacht, Antibiotika sind jedoch nur gegen Bakterien wirksam. Also was tun bei Erkältung?

Bei einer Virusinfektion gibt es leider kein Wundermittel. Daher sollten Betroffene während des Infektes Vorsicht walten lassen: Das durch die Virusinfektion geschwächte Immunsystem ist anfällig, auch für zusätzliche bakterielle Infektionen wie z.B. Mittelohr- oder Lungenentzündung.

Werden die Erkältungssymptome nicht besser sondern heftiger, ist ein Arztbesuch ratsam.

Eine sogenannte „banale Erkältung“ verläuft zwar in der Regel ohne Komplikationen –die Symptome werden von Betroffenen jedoch häufig als sehr unangenehm und belastend empfunden. Wenn man daher nicht abwarten möchte, bis die Beschwerden des Infekts von selbst abklingen, kann man mit verschiedenen Hausmitteln oder pflanzlichen Behandlungsoptionen „nachhelfen“. 

Bei Atemwegsinfekten können zum Beispiel pflanzliche Arzneimittel mit breiter Wirkung gute Dienste leisten: Die in Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel enthaltenen Senföle bekämpfen nicht nur Bakterien [3-7] und wirken antientzündlich [8-14]. Auch die antivirale Wirkung gegenüber relevanten Erkältungsviren von Kapuzinerkresse und Meerrettich ist bereits seit den 50er Jahren bekannt [19, 20], diese wurde in jüngster Zeit durch weitere Laboruntersuchungen an menschlichen Lungenepithelzellen fortgeführt und verifiziert [18].

Neben den Grippeviren als Verursacher der „echten Grippe“ (Influenza) sind etwa 200 verschiedene Arten von Viren bekannt, die Erkältungskrankheiten auslösen können. Dazu gehören unter anderem auch humane Coronaviren (nicht zu verwechseln mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2, Auslöser der Lungenerkrankung COVID-19) oder Rhinoviren [18]. Bei saisonalen, viralen Infektionen der Atemwege ist die Behandlung mit Senfölen eine mögliche Option.

Da bei Erkältungskrankheiten die Beschwerden durch den Entzündungsprozess verursacht werden, kommt der antientzündlichen Wirkung der pflanzlichen Senföle hier eine besondere Bedeutung zu. In konzentrierter Form sind diese 3fach – antientzündlich, antibakteriell und antiviral* – wirkenden Pflanzenstoffe in ANGOCIN® Anti-Infekt N aus der Apotheke enthalten.

*In-vitro-Untersuchungen konnten eine antivirale Wirkung gegenüber Viren, welche Atemwegsinfektionen auslösen, zeigen.

Neuartiges Coronavirus Sars-CoV-2 – Achtung vor sog. „Hausmitteln“, Nahrungsergänzungsmitteln und unseriösen Empfehlungen

Derzeit kursieren zahlreiche unseriöse Werbeaussagen zu verschiedenen Produkten, die eine vermeintliche Wirkung gegen das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 nahelegen. Es gibt zwar einige Pflanzensubstanzen, die in Laboruntersuchungen eine ausgeprägte antivirale Wirkung zeigten, wie zum Beispiel Gerbstoffe, ätherische Öle und Senföle. Außerdem werden einige chemische Substanzen hinsichtlich einer möglichen Wirkung gegen das Coronavirus untersucht.

Doch Fakt ist: Es gibt derzeit noch keine Daten zur Wirksamkeit von pflanzlichen oder chemisch-synthetischen Substanzen gegen Sars-CoV-2.
 

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Animation "Senföle"

Der animierte Kurzfilm zeigt wie die Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel bei einer Blasenentzündung helfen können. 

 

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